Wie die Challenge nun genau funktioniert.

Ziel der „Weg-mit-dem-Zucker-Challenge“ ist es, 21 Tage komplett auf Industriezucker zu verzichten. Wie genau das geht, habe ich hier im Beitrag zusammengefasst.

Als erstes:

…krempelst du am besten Deine Ärmel hoch und sortierst Deinen Kühlschrank, denn in den nächsten 21 Tagen wollen wir einfach mal auf den weißen Zucker verzichten.

Schau mal nach, was Du so da gebunkert hast und sortiere folgende Nahrungsmittel erst einmal zur Seite:

Nahrungsmittel, welche Zucker enthalten  und die Du in den nächsten 3 Wochen einfach meidest:

  • Zucker direkt – keinerlei weißen Zucker benutzen
  • Softdrinks wie Limo, Cola, Spezi etc.
  • Fruchtsäfte wie Orangensaft o.ä.
  • Müslisorten, welche mit Zucker angereichert sind
  • Yoghurt- / Quarkspeisen welche mit Zucker angereichert sind
  • Ketchup
  • bestimmte Wurstsorten
  • Kekse, Kuchen & Co.  – keinerlei Süßigkeiten
  • Marmelade, Nutella & Co.
  • Eis
  • Fertigsalate wie Kraut-; Fleisch-; Budapestersalat usw.
  • gezuckerte Trockenfrüchte
  • verschiedene Fertigprodukte
  • spezielle Lebensmittel für Kinder
  • Cappuccino- / Kakaopulver o.ä.

Auf keinen Fall solltest Du diese Lebensmittel wegwerfen. Entweder Du gibst Sie einfach weiter oder verzehrst Sie einfach Stück für Stück später. Bekanntlich macht ja die Dosis das Gift.

Was bleibt da eigentlich zum Essen jetzt noch übrig?

Es bleibt mehr übrig, als Du glauben wirst.

Diese Challenge soll Spaß auf gesunde Küche machen, also kaufe auch nur Lebensmittel, die Dir schmecken oder bei denen Du wirklich Lust verspürst, sie mal  in neuen Kombinationen auszuprobieren.

Grundlegend kannst Du alles aus der Obst- und Gemüseabteilung Deines Supermarktes kaufen.

Darüber hinaus denke einfach und kaufe nur Lebensmittel, die in Reinform zu erkennen sind. So zum Beispiel Getreide, Linsen, Bohnen, Sprossen, Reis, Hirse, Amaranth, Quinoa, Nüsse, Fisch und Fleisch am besten unverarbeitet usw

Folgende Nahrungsmittel sind in meinem Kühlschrank eigentlich jetzt schon immer Standard:

Kartoffeln, Süsskartoffeln, Kürbis, Rote Beete, Spitzkohl, Weisskohl, Karotten, Pastinaken, Tomaten, Gurken, Paprika, Äpfel, Orangen, Zitronen, Bananen

Eier, Butter, Olivenöl, Leinöl, Feta, Käse, vegetarische Brotaufstriche, Honig

Reis, Knäckebrot, Reiswaffeln, Haferflocken, Dinkel, Roggen,

Sicherlich kommt auch immer wieder mal was Neues in den Einkaufswagen, aber aus den oben genannten Basics kreiere ich immer wieder verschiedene leckere Speisen.

Wie erkennst Du die fast schon gemein versteckten Zucker?

Nimm Dir ein wenig mehr Zeit zum Einkaufen und lies´ Dir wirklich die Inhaltsangaben durch.

Zucker wird nicht immer als Zucker deklariert. Folgende Stoffe zählen als Zucker:

  • Dextrose
  • Maltose (Malzzucker)
  • Maltodextrin
  • Melasse
  • Sorbit
  • Lactose (Milchzucker)
  • Glucose (Traubenzucker)
  • Fructose (Fruchtzucker)
  • Saccharose
  • Invertzucker
  • Glucosesirup
  • Fructosesirup
  • Modifizierte Stärke
  • Maisstärke
  • Weizenstärke
  • Süßmolke
  • Hefeextrakt

So und nun dürfen wir uns nicht täuschen lassen. Früher gab es mal die Regel, das das, was auf der Zutatenliste ganz vorn steht, dann auch tatsächlich am meisten im Produkt enthalten ist. Doch in der Realität ist der Zucker auf mehere Zuckerarten verteilt.

Nicht verwirren lassen:

Ohne Zuckerzusatz, zuckerarm, zuckerfrei, reduzierter Zuckergehalt, mit der Süße von Früchten ….. sind alles kleine Spitzfindigkeiten der Lebensmittelindustrie, um die Produkte möglichst gesund darzustellen. Alles quatsch nicht nur aus meiner Sicht. Oftmals enthalten auch diese Lebensmittel große Anteile von Zuckern, da aber zum Beispiel laut deutschem Lebensmittelrecht viele Zuckerarten überhaupt nicht als Zucker gelistet werden, können die natürlich ohne weiteres in den Produkten verwendet werden. Trick 17 also ….

Am besten erkennt man den wirklichen Zuckergehalt an der Nährstofftabelle.

Und was ich unbedingt noch loswerden möchte:

Diese Challenge soll Spaß machen, ein wenig die Augen öffnen und das Bewusstsein für Lebensmittel und damit für gesundheitsbewusste Ernährung etwas schärfen.

Bitte geh´ die Sache konsequent aber auch spielerisch an. Sollte irgendwie doch irgendwo sich ein wenig Zucker reinmogeln, ist die Challenge auf keinen Fall verloren. Einfach weitermachen und sich über jeden gewonnen Schritt freuen.

Wie geht es Dir mit Deiner Challenge? Schreib mir einfach einen Kommentar.

 

Und nun: VIEL ERFOLG!

 

 

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