Gesundheitstipp 2/51: Öfter mal NEIN sagen!

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Trichter

Kennst du das? Irgendjemand bittet dich mal wieder um einen Gefallen, dabei weißt du selbst grad nicht, wie du alles schaffen sollst. Am liebsten würdest du nein sagen, doch dein Anstand verbietet es dir und die Aufgabe bleibt mal wieder an dir hängen?

Passiert dir das häufiger?

Hast Du Mut diese Woche meinem kleinen Gesundheitstipp zu folgen?

Ja? Na dann los.

Mach es dir mal ein wenig leichter. Ich kann mir vorstellen, allein aufgrund vieler Erzählungen in meiner Praxis, dass du immer tust, was geht. Du bist immer da, wenn du gebraucht wirst. Familie, Freunde und Kollegen schätzen dich dafür. Auf dich ist einfach Verlass. Gebraucht zu werden, macht einfach so ein wahnsinnig gutes Gefühl.

Doch so langsam merkst du, schwinden die Kräfte. So langsam merkst du, steigt vielleicht dieses kleine mürrische Gefühl in dir hoch. So allmählich spürst du, dass es schön wäre, sich ein wenig abzugrenzen. Sich mal ein klein wenig aus allem rauszuziehen.

Sehr gut. Es ist gut – genau dies zu fühlen. Sich abgrenzen zu wollen. Nicht mehr immer vereinnahmt werden wollen. Es ist gut, dass du diese Unzufriedenheit darüber spürst – denn nur dann kann der Wunsch zur Veränderung in dir wachsen.

Und nun möchtest du bestimmt wissen, wie diese Veränderung stattfinden kann, oder?

Es gibt dieses kleine bedeutungsvolle Wort.

Nein.

4 Buchstaben. Ein kurzes, knackiges Wort.

Dieses Wort, wird dir helfen. Es wird dir helfen, ein wenig mehr Freiraum zu haben. Es wird dir helfen, die Selbstbestimmung zu behalten. Und es wird dir helfen, deinen eigenen Wert zu erhalten.

Einfach so.

In dieser Woche gebe ich dir den Tipp, dieses magievolle Wort für dich zu benutzen.

Gar nicht so viel denken. Folge einfach deinem Gefühl. Dein Gefühl trügt nicht. Wenn du Nein fühlst, dann bring auch ein Nein zum Ausdruck.

Hör´ drauf – und sag klar, bestimmt jedoch achtsam NEIN. Sicherlich ist es ratsam, nicht einfach so raus zu poltern. Das wird deine Mitmenschen logischerweise verschrecken. Wenn du jedoch eine plausible Erklärung gibst, wird man dich verstehen und achten.

Das absolut Schöne und Befreiende aus meiner Sicht ist folgendes.

Jedes noch so kleine und zaghaft formulierte Nein, beinhaltet ein starkes für sprechendes Ja für dich selbst. Und das ist der Punkt. Immer genau dann, wenn du zu anderen Nein sagst, dann bejahst du dich selbst. Dann bejahst du deine Bedürfnisse, deine Zeit, deine Freiheit. Und es ist absolut erlaubt – Zeit, Freiheit und Bedürfnisse zu leben. Das ist nicht egoistisch. Sondern wertschätzend. Erlaube dir das. Beginne in dieser Woche.

Viel mehr möchte ich nicht schreiben. Probier´ es einfach mal aus. Im Kommentarfeld freue ich mich über deine Erfahrungen.

Dieser Artikel ist Teil einer wöchentlich erscheinenden Artikelserie. Freu´ Dich also schon jetzt auf den nächsten Gesundheitstip – dieser erscheint in einer Woche.

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