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Neues Interview zur Blogparade: Artur Thomalla
Januar 18, 2020 Blogparaden
Reading Time: 5 minutes

Als Vater von 3 Kindern steht er oft vor der Frage Schuldmedizin versus komplementärmedizinische Therapie. Sein Interesse und sein Wissen sind mittlerweile so gewachsen, dass er sich entschieden hat, sein Wissen in dem Bereich weiterzugeben.

Er betreibt ein Internetportal und einen Youtube-Kanal. Meine aktuelle Blogparade hat ihn angesprochen – und so hat er sich kurzerhand zum Interview gemeldet. Vielen Dank hiermit an Artur, dass auch er sich so offen und ehrlich in diesem Thema äußert. Und hier geht es schon mit den Fragen an ihn los:

1. In diesem Interview soll es ja um Potentialentfaltung gehen – in welcher Angelegenheit fühlst Du Dich durch die komplementäre Medizin am meisten in Deinem Potential entfaltet? Gab und gibt es außerdem in Deinem Leben noch mehr positive Erfahrungen aus diesem Bereich?

Mit der komplementären Medizin kam ich schon sehr früh in Verbindung. Meine Eltern sind aus der Mittelschicht, sie interessierten sich immer wieder für verschiedene Formen der Ernährung. Sie interessierten sich auch für Heilpflanzen, dazu hatten sie durch andere Menschen erfahren. In der Jugend fand ich das noch nicht so interessant, doch später als dann meine Familie sich bildete, änderte sich das schlagartig.

Die Verantwortung für Leben und Gesundheit lag in meinen bzw. unserer Hand. Das Ganze hat mich aus meinem Schlaf erwachen lassen, mein Gehirn und Herz wussten genau was zu tun ist. Ich solle endlich die Verantwortung nicht abgeben! Natürlich gibt es sehr positive Erfahrungen in diesem Bereich, das man immer wieder beobachten kann. Dazu gehört meine eigene Heilung, denn ich war nicht nur innerlich krank, sondern auch für andere ersichtlich krank. Meine inneren Blockaden (psychischen Probleme) mussten gelöst werden und natürlich kamen noch natürliche Inhaltsstoffe wie Vitamin D zum Einsatz.

Am Ende konnte ich mit der geistigen Wirbelsäulenaufrichtung meine Rückenschmerzen komplett entfernen. Die Seele des Menschen ist enorm wichtig und braucht besondere Aufmerksamkeit. Auf der körperlichen Ebene konnte man an meinen Kindern erkennen, dass sie nach einer Krankheit eine Veränderung durchmachten.

Gott sei Dank hat uns Mutter Natur, das Werkzeug mitgegeben. Ich konnte meine Erfahrungen auch mit Heilkräutern machen. Mein ältester Sohn bekam Scharlach und nur mit Salbei haben wir es geheilt, obwohl die Kinderärztin uns gleich ein sehr starkes Antibiotikum verschrieben hat, ohne überhaupt die richtige Diagnose zu kennen. Das vermisse ich sehr in der Schulmedizin.

2. Du beschreibst Deine eigenen Erfahrungen, setzt Du Dein erlebtes Wissen selbst auch beruflich ein? Wenn ja wie? Und wo siehst Du Dich beruflich in den nächsten 3-5 Jahren?

Natürlich ist die Schulmedizin nicht mehr wegzudenken. Es gibt Bereiche, die man einfach nicht ersetzen kann. Nährstoffe sind etwas enorm wichtiges und unsere Ernährung liefert einfach nicht mehr die benötigte Menge an diesen Inhaltsstoffen. Haben Menschen Fragen an mich, so zeige ich auf wie einfach es sein kann Symptome abzulegen und wieder ein gesundes und vor allem friedliches Leben führen zu können. In einigen Jahren möchte ich mit meiner Seite viele Menschen erreichen und so helfen. Doch um Menschen helfen zu können, sollte man seinen Horizont immer erweitern. Deshalb und das ist meine Vision, möchte ich in der Zukunft meinen Heilpraktiker machen.

3. Artur, Du beschreibst auf Deiner Seite, dass Ihr beim zweiten Kind die bewusste Entscheidung getroffen habt, ihn nicht weiter impfen lassen zu wollen. Wie kam es zu dieser Entscheidung und woher habt Ihr Euer Wissen bezogen, um letztlich in dieser Entscheidung sicher zu werden?

Mittlerweile haben wir in unserer Familie drei Kinder, die wir über alles lieben.
Nach der Geburt des zweiten Kindes mussten wir natürlich zum Kinderarzt. Nach dem dritten Monat lässt man sein Kind impfen, das machen doch alle. Impfen ist wichtig und kann vor Krankheiten schützen. Ist das so? Nun, wir beobachteten wie unser Baby schrie und das nicht einfach so. Das Schreien ging über 6 Stunden, für mich war das jedes Mal ein Schock. Natürlich informierten wir den Kinderarzt darüber, doch ihn interessierte das nicht. Ich als Vater musste mein Kind festhalten, um ihn impfen zu lassen und natürlich als das Schreien begann. Doch irgendwann dachte ich mir, hat das die Natur für uns vorgesehen? Wir sind doch in einem natürlichen System und mit impfen verlassen wir diesen Weg. Wir leben in einer Informationszeit, noch nie war es so einfach Informationen über alle Dinge zu bekommen. So recherchierte ich zuerst im Internet, dann lass ich. Lesen hasste ich bis dahin. Gekauft wurden natürlich Bücher von Ärzten, Heilpraktiker und Journalisten. Die Wahrheit fand ich natürlich bei den Heilpraktikern und den einfachen Journalisten, die ihre Arbeit sehr gut machten. Die Informationen brachten mich dazu, zu entscheiden das Impfen dem Immunsystem sehr schadet.  Meine Kinder sehen Ärzte sehr selten, nur wenn es akut ist.

4. Welche naturheilkundlichen Methoden durftest Du schon alle ausprobieren, welche fandest Du am hilfreichsten? Welche am spannendsten? Und womit konntest Du vielleicht so gar nichts anfangen?

Es gibt natürlich sehr viele alternative Methoden. Doch die beste und hilfreichste ist und bleibt die Natur. Hier meine ich die heilsamen Pflanzen, die meist auch als Unkraut angesehen werden. Die spannendste Methode ist für mich die Aufrichtung der Wirbelsäule. Jedes Mal kann man beobachten, dass Menschen immer anders darauf reagieren. Die Menschen reagieren sehr positiv darauf.

5. Du verrätst ja auf Deiner Internetseite, dass Du Familien Papa bist. Welche naturheilkundlichen Anwendungen mögen denn Deine Kinder am liebsten? Worauf sprechen sie so richtig gut an?

Den besten Vergleich hatten wir in der Familie mit dem ältesten Sohn. Ihm gaben wir nach dem Kinderarzt immer Antibiotikum, wenn es der Arzt anordnete. Doch Kinder mögen diese überhaupt nicht, dass beobachteten wir immer wieder. Deshalb fingen wir an den natürlichen Weg hier zu wählen. Natürlich schmecken einige Heilkräuter wie Salbei auch nicht so gut, doch nicht so schlimm wie einige Antibiotika. Deshalb ist unsere erste Wahl immer die natürliche, wenn diese nicht helfen sollten, kann man immer noch überlegen was man als Nächstes machen kann.

6. Du schreibst viel über Vitamine. Aufgefüllt ist ein Vitamindepot ja recht schnell. Hast Du einen Tipp für unsere Leser, wie man vielleicht gar nicht erst in einen Vitaminmangel gerät? Gibt es vielleicht auch so etwas wie Frühwarn- oder Früherkennungszeichen von Vitaminmangel?

Wir können sehr schnell in einen Vitaminmangel geraten. Das kann viele Gründe haben, Stress ist einer. Doch das größte Problem sind unsere Nahrungsmittel, sie enthalten nicht mehr die Fülle an den benötigten Vitaminen. Deshalb sind Nahrungsergänzungsmittel eine sehr gute Option seinen Mangel wieder auszugleichen. Leider besitzen wir Menschen zu meiner Erkenntnis nur ein Frühwarnsystem, die eigentlichen Symptome. Der Mensch wird eigentlich nur krank, wenn ihm Vitalstoffe und Mineralien fehlen. Doch natürlich gibt es auch Ausnahmen, denn auch die Seele kann natürlich krank werden. Jeder Mensch muss sich Zeit für sich selbst nehmen. Das ist sehr wichtig, denn dann findet man auch den Grund für sein Leiden. Wir müssen anfangen uns selbst zu Lieben aber auch die eigene Gesundheit selbst in die Hand nehmen.

7. Und nun auch für Dich die Frage nach dem Geld. Heilpraktiker, Coaches, naturheilkundliche Behandlungen, Berater sind ja in der Regel selbst zu finanzieren. Welche Überzeugung bringt Dich zur Selbstverständlichkeit, diese Investition für Dich und Deine Familie selbst zu tätigen?

Menschen, die so arbeiten, müssen bezahlt werden. Denn diese finanzieren ihr Wissen auch mit Geld. Geld kann man auch als Energieausgleich sehen, doch ich bin auch der Meinung, dass die Krankenkassen das auch bezahlen sollten. Der betroffene Mensch sollte selbst wählen können, welcher Behandlung er vertraut und welcher nicht. Zum Glück habe ich meine Informationsquellen und weiß welche Behandlungsmethoden es gibt. Doch bei großen Problemen würde ich selbst Geld in die Hand nehmen, denn die Gesundheit ist eine Invention fürs Leben.

8. Und was brennt Dir eigentlich noch zu dem Thema komplementäre Therapien auf dem Herzen?

Ich wünschte mir das auch sozial schwache Menschen sich einen Heilpraktiker leisten könnten. Deshalb helfe ich auch Menschen, die kaum Geld haben um ihnen zu zeigen, dass die alternativen Methoden sehr gut sein können.

Vielen Dank an Artur Thomalla und wenn Ihr mehr über ihn lesen wollt – dann findet Ihr hier seine Seite: www.arturthomalla.de

Und wer nun Lust verspürt, ebenfalls über seine Gedanken zum Thema Heilpraktik, Komplementärmedizin, natürliche Heilmethoden zu teilen – die Blogparade läuft noch bis Ende Januar. Den Beitrag mit allen Informationen zum Mitmachen findest Du hier: https://osteopathisch-leben.de/wie-die-osteopathie-mein-leben-veraendert-hat/feed/

Vielen Dank für Dein Interesse und vielleicht ja bis zu Deinem Gastbeitrag oder Interview?

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