Bei Augsburg geht es Schlag auf Schlag. Nach der jüngsten Niederlage hat der Klub eine weitreichende Entscheidung getroffen – und setzt für den Endspurt des Jahres auf einen alten Bekannten, berichtet osteopathisch-leben.de.
Das 0:3 gegen die TSG Hoffenheim markierte das letzte Spiel von Sandro Wagner, der mit 38 Jahren seine Tätigkeit beim FCA beendet. Trainer und Verein fanden eine gemeinsame Lösung für die Trennung, während die Verantwortlichen sofort ihren Plan B präsentierten. Wie BILD berichtet, übernimmt Manuel Baum das Kommando – ein Trainer, der Augsburgs Strukturen so gut kennt wie kaum ein anderer.
Baum, inzwischen 46, kehrt damit erstmals seit 2019 auf die Trainerbank des FCA zurück. Zwischen Dezember 2016 und April 2019 leitete er bereits das Bundesliga-Team. Nun betreut er die Mannschaft über die drei verbleibenden Spiele bis Weihnachten: gegen Bayer Leverkusen am 6. Dezember, auswärts in Frankfurt am 13. Dezember sowie gegen Werder Bremen am 20. Dezember. Ein intensives Programm, in dem Augsburg dringend Stabilität benötigt.
Im Sommer war Baum schon zum FCA zurückgekehrt – jedoch in einer anderen Funktion. Als „Manager für Innovationen“ sollte er neue Konzepte und moderne Arbeitsmethoden im Klub verankern. Jetzt kehrt er an die Stelle zurück, an der er einst die sportlichen Grundlinien des Teams geprägt hat.
Seit 2014 ist Baum den Augsburg-Fans gut vertraut: Er trainierte zunächst die U23, später die Nachwuchsteams und schließlich das Bundesliga-Team. Nach seinem Abschied arbeitete er für den DFB als Coach der U18- und U20-Nationalmannschaften, absolvierte elf Spiele als Cheftrainer des FC Schalke 04 und war bis zum Sommer Leiter der Nachwuchsakademie von RB Leipzig – bevor er seinen Vertrag auflöste.
Mit der erneuten Rückkehr zu Augsburg übernimmt Baum nun eine Mannschaft mitten in einer anspruchsvollen Phase. Der Klub setzt auf seine Erfahrung, seine Ruhe und seine strukturelle Herangehensweise – Eigenschaften, die in den kommenden Wochen entscheidend sein können.
Während Augsburg mit einem Trainerwechsel in eine entscheidende Phase startet, sorgt auch der Wintersport für Schlagzeilen mit dem Biathlon-Weltcup Östersund 2025, wo Deutschland das Staffel-Podium verpasste.

