Gabriel Clemens hat bei der PDC-Darts-Weltmeisterschaft ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf bild.de. Mit einem klaren Sieg zog der Deutsche in die dritte Runde ein und sorgte damit für eine der auffälligsten Geschichten des Turniertages.
Ein Ergebnis, das viele überrascht hat
Der 42-jährige Gabriel Clemens, aktuell die Nummer 47 der Weltrangliste, setzte sich glatt mit 3:0 gegen Wessel Nijman durch. Auf dem Papier sprach vor dem Match einiges für den Niederländer, der als Nummer 31 geführt wird und zuletzt konstant stark auftrat. Umso deutlicher fiel am Ende das Ergebnis zugunsten des Deutschen aus.
Starke Form des Niederländers – ohne Wirkung im Match
CLEMENS DUMPS OUT NIJMAN 🇩🇪
— PDC Darts (@OfficialPDC) December 22, 2025
Gabriel Clemens capitalises on a poor doubling display from Wessel Nijman to whitewash the Dutchman and advance to Round Three!
📺 https://t.co/59TualjgND #WCDarts | R2 pic.twitter.com/QDFVKiFo1L
Nijman war mit viel Rückenwind in die Partie gegangen. In der ersten Runde hatte er im Schnitt 100,91 Punkte geworfen, ein Wert, den bei dieser Weltmeisterschaft nur zwei weitere Profis erreichten. Entsprechend hoch waren die Erwartungen, doch auf der Bühne ließ sich dieses Niveau nicht bestätigen.
Clemens bleibt ruhig und nutzt seine Chancen
Der Auftakt ließ kurz auf ein enges Spiel hoffen. Gleich im ersten Leg spielte Nijman 116 Punkte, doch Clemens zeigte sich davon unbeeindruckt. Er blieb konzentriert, hielt sein Tempo und sicherte sich den ersten Satz, ohne die Kontrolle aus der Hand zu geben.

Richtig entscheidend wurde der zweite Durchgang. Er ging bis ins letzte Leg, in dem Nijman gleich dreimal das Doppel-8 verfehlte und damit den Satzausgleich liegen ließ. Clemens nutzte die Gelegenheit, traf sicher auf Doppel-20 und stellte auf 2:0 – ein klarer Bruch im Spielverlauf.
Zahlen, die den Unterschied erklären
Im dritten Satz spielte Clemens den Vorsprung souverän herunter. Er brauchte etwas Geduld, machte den Sack aber mit seinem vierten Doppel im Match zu. Während Nijman nur einen von fünf Versuchen auf die Doppelfelder verwandelte, lag Clemens bei starken 34,6 Prozent – ein Wert, der den Spielausgang gut widerspiegelt.
Preisgeld und ein großer Name als nächste Hürde
Mit dem Einzug in die dritte Runde hat sich Clemens bereits 35.000 Pfund Preisgeld gesichert, umgerechnet rund 40.000 Euro. Am Sonntag wartet nun eine deutlich größere Aufgabe: Entweder trifft er auf die Nummer zwei der Welt, Luke Humphries, oder auf den erfahrenen Routinier Paul Lim.
Deutsche Spieler weiter stark vertreten

Auch aus deutscher Sicht lief der Turniertag erfolgreich. Ricardo Pietreczko und Martin Schindler stehen ebenfalls in der dritten Runde. Arno Merk könnte ihnen noch folgen, wenn er am Dienstag gegen den ehemaligen Weltmeister Peter Wright besteht.
Der Turniertag im Überblick
In der Nachmittagssession setzte sich Madars Razma mit 3:1 gegen Darren Beveridge durch. Danach folgte der klare 3:0-Erfolg von Clemens gegen Nijman. Außerdem standen die Partien von David Munyua gegen Kevin Doets sowie James Wade gegen Ricky Evans auf dem Programm.
Am Abend trafen Gian van Veen und Alan Soutar aufeinander, ebenso Nathan Aspinall und Leonard Gates. Das sportliche Highlight bildete das Duell zwischen Humphries und Lim, ehe Charlie Manby gegen Adam Sevada den Spieltag abrundete.
Wer sich für spektakuläre Duelle und ihre Folgen interessiert, findet auch im aktuellen Material über den Gesundheitszustand von Jake Paul weitere wichtige Details.

