Der HSV setzt auf Stabilität und hat den Vertrag mit Sportdirektor Klaus Costa vorzeitig verlängert, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf t-online. Er gilt als einer der zentralen Architekten des Wiederaufstiegs in die Bundesliga.
Der Hamburger SV hat den laufenden Vertrag mit Sportdirektor Klaus Costa vorzeitig verlängert, obwohl dieser ursprünglich bis zum Sommer 2026 gültig war. Die Vereinsführung sieht in diesem Schritt eine strategische Entscheidung, da Costa maßgeblich dazu beigetragen hat, die Mannschaft zu stärken und den Weg zurück in die Bundesliga zu ebnen. Die Verlängerung erfolgte nach einer internen Bewertung der sportlichen Entwicklung sowie der strukturellen Veränderungen, die Costa in den vergangenen Spielzeiten umgesetzt hat.
Vorstandsmitglied Stefan Kuntz betonte, dass vor allem Costas Fachkompetenz und seine klare, langfristige Planung entscheidend für den jüngsten Erfolg des HSV gewesen seien. In den vergangenen eineinhalb Jahren habe der Sportdirektor nicht nur seine Belastbarkeit, sondern auch seine Fähigkeit bewiesen, unter hohem Druck zielgerichtete Entscheidungen zu treffen. Kuntz hob hervor, dass Costa ein präzises Verständnis für den Transfermarkt und die internen Bedürfnisse des Vereins mitbringe.
Costa ist seit 2019 beim HSV tätig und übernahm im März 2023 die Rolle des Sportdirektors. Seitdem hat er den Kader umfassend neu ausgerichtet, die Scouting-Abteilung verstärkt und strukturelle Reformen vorangetrieben. Diese Maßnahmen gelten als zentrale Bausteine für die sportliche Stabilität, die der Verein nach Jahren des Umbruchs erreicht hat.
In seiner Stellungnahme nach der Vertragsverlängerung erklärte Costa, er sei hochmotiviert, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Gemeinsam mit dem Vorstand, dem Trainerteam und der Mannschaft wolle er den HSV dauerhaft in der Bundesliga etablieren und den Club Schritt für Schritt zu früherer Stärke zurückführen. Aktuell sieht er im Zusammenspiel aus Ambitionen, Erfahrung und Fanunterstützung eine solide Grundlage für nachhaltigen Erfolg in den kommenden Jahren.
Diese Entscheidung unterstreicht die langfristige Strategie des HSV, während auch andere Topklubs ihre Kaderplanung für die kommende Saison vorantreiben – etwa beim FC Bayern, der 2025 Interesse an Grimaldo zeigt.

