Das Zentrum für Weltraumwettervorhersage der NOAA hat die aktualisierte Prognose der Sonnen- und geomagnetischen Aktivität für den 13.–15. November 2025 veröffentlicht. In den kommenden Tagen wird eine Phase erhöhter Schwankungen des Erdmagnetfelds erwartet, die sowohl das Wohlbefinden der Menschen als auch den Betrieb technischer Systeme beeinflussen kann, berichtet osteopathisch-leben.de.
Geomagnetische Stürme werden anhand des sogenannten K-Index bewertet – einer Skala von 2 bis 9. Je höher der Wert, desto stärker ist der magnetische Sturm und desto spürbarer sind seine Auswirkungen: Schwankungen des Blutdrucks, Kopfschmerzen, Schlafstörungen sowie Störungen in Kommunikations- oder Navigationssystemen.
- 13. November (Donnerstag) wird ein starker Sturm mit einem K-Index von 7 erwartet – das entspricht der roten Gefahrenstufe. Ärzte raten wetterempfindlichen Menschen an diesem Tag, Überanstrengung zu vermeiden, den Blutdruck zu überwachen und sich mehr Ruhe zu gönnen.
- 14. November (Freitag) wird die Sonnenaktivität etwas abnehmen – K-Index 5, das Niveau bleibt jedoch erhöht. Selbst bei diesem Wert sind leichte Beschwerden und kurzzeitige Kommunikationsstörungen möglich.
- 15. November (Samstag) wird ein relativ ruhiger Tag erwartet – die Sonnenaktivität bleibt moderat, ohne starke magnetische Stürme. Geringfügige Schwankungen des Magnetfelds sind jedoch weiterhin möglich, daher sollten Menschen mit chronischen Erkrankungen plötzliche Belastungen vermeiden.
Experten betonen, dass die Prognosen regelmäßig angepasst werden – die Daten zur Sonnenaktivität werden alle drei Stunden aktualisiert. Als am genauesten gelten die Berechnungen für die jeweils nächsten 24 Stunden, während längerfristige Einschätzungen nur Richtwerte darstellen.
Solche Phasen erhöhter Sonnenaktivität sind ein natürliches Phänomen, erinnern jedoch erneut daran, wie eng das Weltraumwetter mit unserem Wohlbefinden und der technologischen Umgebung verbunden ist.
Nach dem Anstieg der Sonnenaktivität weisen Forscher auch auf andere Faktoren hin, die die Gesundheit beeinflussen – darunter die Ergebnisse einer neuen japanischen Langzeitstudie Neue Langzeitstudie aus Japan zeigt: Schon wenig Alkohol treibt den Blutdruck nach oben

