Forscher der Universität Nottingham haben einen bahnbrechenden Schritt in der Zahnmedizin gemacht: Sie haben ein Gel entwickelt, das beschädigten Zahnschmelz wiederherstellen kann, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf nottingham. Das Mittel soll bereits im kommenden Jahr auf den Markt kommen und könnte für Millionen von Menschen, die unter Karies leiden, eine echte Rettung sein.
Das interdisziplinäre Team aus der School of Pharmacy und dem Department of Chemical and Environmental Engineering entwickelte ein proteinbasiertes Gel, das nicht nur erodierten oder demineralisierten Zahnschmelz regeneriert, sondern auch bestehende Strukturen stärkt und so zukünftigen Schäden vorbeugt.
So funktioniert das Gel

Das Gel kann ähnlich einfach aufgetragen werden wie herkömmliche Fluoridbehandlungen. Es imitiert natürliche Proteine, die in der Kindheit das Wachstum des Zahnschmelzes steuern. Nach dem Auftragen bildet das Gel eine dünne, aber äußerst widerstandsfähige Schicht, die in die Zahnoberfläche eindringt und mikroskopisch kleine Risse und Poren auffüllt.
Diese Schicht wirkt als Gerüst, das Calcium- und Phosphationen aus dem Speichel einfängt. Durch diesen Prozess – bekannt als epitaktische Mineralisierung – entsteht eine neue Schmelzschicht, die sich nahtlos in die bestehende Zahnstruktur integriert. Das Ergebnis: Zähne, die sowohl stärker als auch optisch gesünder sind.
Testergebnisse und Bedeutung
Dr. Abshar Hasan, leitender Autor der Studie, erklärte: „Wir haben die mechanischen Eigenschaften des regenerierten Zahnschmelzes unter realistischen Bedingungen getestet – beim Zähneputzen, Kauen und bei Kontakt mit sauren Lebensmitteln. Die Ergebnisse zeigen, dass der neue Schmelz sich fast genauso verhält wie gesunder natürlicher Zahnschmelz.“
Diese Entdeckung könnte die Zahnmedizin nachhaltig verändern. Das Gel bietet eine nicht-invasive, kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Füllungen und könnte langfristig die Behandlung und Vorbeugung von Karies revolutionieren.
Mehr Hintergründe zur Entscheidung des Gerichts erfahren Sie im Bericht über die neue Regelung zur Patientensortierung in Krisenzeiten.

