Am Abend des Freitag, den 31. Oktober, wurde der Flugverkehr in Berlin vorübergehend gestoppt, nachdem eine Drohne am Himmel über der deutschen Hauptstadt entdeckt wurde. Der Flughafen Berlin-Brandenburg nahm fast zwei Stunden lang keine Flugzeuge an und schickte auch keine ab, zahlreiche Flüge wurden in andere deutsche Flughäfen umgeleitet. Laut DW führte diese Situation zu Verspätungen und Änderungen der Flugrouten, berichtet osteopathisch-leben.de.
Insbesondere wurden Starts und Landungen von Flugzeugen von 20:08 bis 21:58 Uhr Ortszeit gestoppt. Die Pressestelle des Flughafens berichtete, dass „eine ganze Reihe von Flügen“ in andere deutsche Städte umgeleitet wurde. Um die Auswirkungen zu minimieren, wurde auch das Nachtflugverbot vorübergehend gelockert.
Ein Sprecher des Flughafens versicherte, dass die Gefahr mittlerweile beseitigt sei. Die Polizei berichtete, dass die Schließung der nördlichen Start- und Landebahn durch eine Zeugenaussage ausgelöst wurde: Gegen 20 Uhr wurde eine unbekannte Drohne gesichtet. Später wurde die Drohne auch von Streifenpolizisten gesehen, aber schließlich aus den Augen verloren.
Der Vorfall löste eine intensive Reaktion der Behörden aus: Ein Polizeihubschrauber und das Bundesamt für Flugsicherung waren in den Einsatz eingebunden. Aufgrund der vorübergehenden Sperrung des Flughafens konnten Flüge nach Basel, Oslo und Barcelona nicht starten. Auch der Flug von London nach Berlin wurde in Hamburg empfangen, Flüge aus Stockholm, Antalya und Helsinki mussten ebenfalls umgeleitet werden.
In Deutschland ist das Fliegen von Drohnen im Umkreis von 1,5 km um Flughäfen streng verboten, um Störungen beim Start und bei der Landung von Flugzeugen zu vermeiden. Illegale Drohnenflüge in der Nähe von Flughäfen gelten als gefährlich für die zivile Luftfahrt. Verstöße gegen diese Vorschriften können schwerwiegende Strafen nach sich ziehen, betont DW.
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