Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, spricht sich dafür aus, dass alle jungen Männer eine Eignungsprüfung für den Militärdienst in der Bundeswehr durchlaufen, berichtet osteopathisch-leben.de. Seiner Meinung nach ermöglicht die Überprüfung ganzer Altersgruppen, genau zu bestimmen, wer im Verteidigungsfall einberufen werden kann. Diese Aussage von Breuer wurde von DW zitiert, berichtet „European Pravda“.
Breuer betonte, dass der Militärdienst auf Qualifikation und Motivation basieren sollte und nicht auf einer zufälligen Auslosung. Seiner Ansicht nach würde die Verwendung eines Lotteriesystems dazu führen, dass Rekruten ohne Berücksichtigung ihrer Fähigkeiten ausgewählt werden, was die Ausbildungseffizienz beeinträchtigt. Nur eine systematische Bewertung könne zuverlässig die potenziellen Soldaten identifizieren.
Wenn es nicht genügend Freiwillige gibt, schlägt Breuer vor, diejenigen auszuwählen, die besonders motiviert sind und über wichtige Fähigkeiten verfügen, zum Beispiel im Bereich Informationstechnologie. Dieser Ansatz stellt die Effektivität der Bundeswehr sicher, ohne auf zufällige Auswahl angewiesen zu sein. Der General wies zudem darauf hin, dass ein freiwilliges Modell des Dienstes attraktiver sein wird, wenn der Dienst als bedeutend und prestigeträchtig angesehen wird.
Verteidigungsminister Boris Pistorius unterstützt die Idee der Einberufung junger Männer und sieht darin ein wichtiges Signal der Abschreckung gegenüber Russland. Im Bundestag werden derzeit Diskussionen über ein neues Gesetz zum Wehrdienst geführt. Die Abstimmung in erster Lesung hätte bereits am 9. Oktober stattfinden sollen, wurde jedoch aufgrund von Kontroversen verschoben.
Dabei lohnt es sich auch, auf das Material zum Thema hinzuweisen, das Prinz Andrews möglichen Verlust seines Ehrenrangs als Vizeadmiral im Jahr 2025 behandelt.

