Rund um den Bismarckplatz und einen Teil der Bismarckstraße bildeten zahlreiche Polizeikräfte eine geschlossene Sicherheitszone, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf 1.wdr.de. Der Zugang zur Innenstadt wurde in mehreren Richtungen blockiert, während Einsatzkräfte von einer „Gefahrenlage“ sprachen. Offizielle Details fehlen noch, doch unter Anwohnern kursiert das Wort „Bombendrohung“, was die Unruhe weiter verstärkte.
Gegen 15:30 Uhr kam ein Sprengstoffspürhund zum Einsatz und durchsuchte die Bushaltestelle sowie angrenzende Bereiche. Der sichtbare Umfang der Maßnahmen verdeutlicht, wie ernst die Lage eingeschätzt wird.
Evakuierung von Bank, Wohnungen und Büros
Der erste Notruf ging am 3. Dezember gegen 13:00 Uhr ein. Zu den ersten Evakuierten gehörte eine 86-jährige Frau, die einen Termin in der Stadtsparkasse hatte. Sie berichtete, dass die Mitarbeiter sie nur wenige Minuten nach ihrer Ankunft hinausbegleiteten. Sie beschrieb die Situation als „reines Chaos“: Menschen standen verunsichert in Gruppen zusammen, während die Polizei sie immer wieder von den Absperrungen zurückdrängte.
Laut Polizeisprecher wurde die Stadtsparkasse inzwischen vollständig geräumt. Auch der Bismarckplatz und angrenzende Gebäude werden weiter evakuiert. Nach Informationen unserer Redaktion verlassen Bewohner ihre Wohnungen, Beschäftigte ihre Büros – ebenso werden Besucher umliegender Banken aus dem Gefahrenbereich geführt.
Verkehr kommt zum Erliegen
Die Sperrung des Zentrums führte sofort zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Autofahrer mussten vor den Absperrungen wenden, während sich mehrere Busse auf den Zufahrtsstraßen stauten. Die Polizei weist darauf hin, den Bereich großräumig zu meiden, da die Einschränkungen noch andauern können.
Aktuell gesperrte Straßen
- Bismarckplatz
- Bismarckstraße – zwischen Hindenburgstraße und Erzberger-/Lürriper Straße
- Zufahrt zur Gebenstraße vom Hauptbahnhof
- Kreuzung Rathenausstraße / Lüpertzender Straße
- Oskar-Kühlen-Straße im Bereich des Bismarckplatzes
- Kreuzung Lürriper Straße / Erzbergerstraße
Die Einsatzmaßnahmen laufen weiter. Die Polizei kontrolliert das gesamte Gebiet und hält den Sicherheitsring aufrecht, bis die Lage vollständig geklärt ist. Anwohner und Passanten werden gebeten, Abstand zu halten und die aktuellen Hinweise der Behörden zu verfolgen.
Die angespannte Lage in Mönchengladbach fügt sich in eine Reihe aktueller Sicherheitsereignisse in Europa ein, wie auch der Fall der drei in Spanien festgenommenen Terrorverdächtigen der Neonazi-Gruppe „The Base“ zeigt.

