Cora Schumacher spricht offen über ein Thema, das viele betrifft, aber selten sichtbar wird: Gewalt gegen Frauen, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf t-online.de. Zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen erinnert sie daran, wie tief solche Erlebnisse das Leben prägen können.
Am 25. November veröffentlichte die 48-Jährige auf Instagram mehrere persönliche Aufnahmen. Darunter befand sich ein ärztlicher Bericht aus dem Jahr 2012, in dem eine Rippenfraktur dokumentiert ist und auf dem ihr voller Name zu erkennen ist. In einem weiteren Beitrag zeigte sie ein Foto vom 24. November 2014, das deutliche Verletzungen an ihrer Hand festhält. Zu diesen Bildern schrieb Schumacher, dass die schwersten Wunden oft unsichtbar bleiben. Psychische Gewalt heile nicht einfach – sie hinterlasse Narben, die häufig ein Leben lang bleiben. Frauen, die unter diesem Druck zusammenbrechen, würden schnell als „psychisch krank“ abgestempelt, schrieb sie. Die entscheidende Frage sei jedoch: Was hat sie überhaupt an diesen Punkt gebracht?

Schumacher kritisierte zudem, dass psychische Gewalt in Deutschland immer noch nicht als eigener Straftatbestand gilt. Dies erschwere es Betroffenen, sich wirksam zu schützen und Hilfe einzufordern, obwohl gerade emotionaler Druck und Manipulation langfristige Schäden verursachen können.
Auch andere Prominente nutzten den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, um ihre Erfahrungen zu teilen. So sprach Palina Rojinski erstmals öffentlich über eine gewaltsame Beziehung, die sie in jungen Jahren durchstehen musste. In einem Instagram-Video erzählte sie, dass sie sich damals selbst die Schuld gegeben habe und sich für ihre Situation schämte. Wegen sichtbarer Blutergüsse verließ sie kaum noch das Haus, und die psychische Belastung isolierte sie zusätzlich. Mit Unterstützung ihrer Freunde überstand sie schließlich diese „extrem schwere und gefährliche Zeit“ und fand zurück zu einem sicheren Alltag.
Ihre Geschichten zeigen erneut, wie verbreitet und zerstörerisch sowohl körperliche als auch psychische Gewalt sein können – und wie wichtig es ist, Betroffenen zuzuhören.
Aufmerksamkeit für persönliche Schicksale bleibt hoch, und ein weiteres bewegendes Ereignis sorgte zuletzt für Anteilnahme, denn Richard Branson bestätigte den Tod seiner Frau Joan nach fast 50 gemeinsamen Jahren.

