Der OnlyFans-Star Lily Phillips kehrte Ende des Jahres zur Religion zurück und entschied sich für eine erneute Taufe. Sie erklärte diesen Schritt mit persönlichen Veränderungen sowie einem inneren Bedürfnis, sich Gott erneut zuzuwenden.
Rückkehr zum Glauben nach einem persönlichen Wendepunkt
Die 24-jährige Lily Phillips gestand in einem Interview mit Us Weekly vom 30. Dezember offen, dass sie der Religion lange Zeit fernstand. Wie osteopathisch-leben.de unter Berufung auf usmagazine.com berichtet, hatte sie sich nicht nur vom Glauben entfernt, sondern dessen Rolle in ihrem Leben zeitweise sogar infrage gestellt. Das änderte sich erst nach privaten Ereignissen, die sie dazu zwangen, innezuhalten und viele Dinge neu zu überdenken.
Genau in diesem Moment — so Phillips — entstand in ihr der Wunsch, sich Gott erneut zuzuwenden. Die erneute Taufe verstand sie nicht als formalen Akt, sondern als Möglichkeit, eine verlorene Verbindung wiederaufzubauen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Für sie war es eher eine innere Entscheidung als ein öffentliches Zeichen.
Persönliche Schwierigkeiten als Ausgangspunkt

Phillips verschweigt nicht, dass schwierige Phasen in ihrem Privatleben sie zu diesem Schritt bewegten. Sie beschreibt diese Zeit als einen Abschnitt, in dem sie das Bedürfnis nach zusätzlicher Unterstützung und innerer Stärke verspürte. Der Glaube wurde für sie zu einem Weg, Gedanken zu ordnen und innere Balance zu finden.
Sie räumt ein, dass sie ihren Glauben lange Zeit nicht aktiv praktiziert habe. Gerade jetzt seien jedoch Gebet und die bewusste Hinwendung zu Gott zu einem wichtigen Bestandteil ihres Alltags geworden, der ihr helfe, mit emotionaler Belastung umzugehen.
Reaktion der Familie und des nahen Umfelds
[INSTAGRAM-EMBED UNVERÄNDERT]Die Entscheidung für eine erneute Taufe stieß in der Familie auf Zustimmung. Phillips zufolge hätten sich ihre Angehörigen ehrlich über diesen Schritt gefreut, da Religion stets in gewisser Weise Teil ihres Familienlebens gewesen sei. Auch wenn die Familie nicht besonders praktizierend ist, sei eine spirituelle Verbundenheit nie fremd gewesen.
Sie erwähnte zudem, dass ein naher Verwandter als Vikar tätig ist und sie bereits seit ihrer Kindheit eine Beziehung zu Gott habe. Die Rückkehr zum Glauben sei für die Familie daher keine Überraschung gewesen, sondern ein nachvollziehbarer Schritt.
Glaube in der Erwachsenenunterhaltungsbranche
In ihrem beruflichen Umfeld habe Phillips bislang keine Kolleginnen oder Kollegen erlebt, die offen über ihr Christentum sprechen. Gleichzeitig ist sie überzeugt, dass es deutlich mehr gläubige Menschen in der Branche gibt, als es den Anschein hat. Viele seien jedoch nicht bereit, dies öffentlich zu machen — aus Angst vor Bewertung oder möglichen beruflichen Konsequenzen.
Sie vermutet, dass die Verbindung von Religion und Arbeit in der Erwachsenenbranche für viele ein sensibles Thema ist. Entsprechend bleiben solche Gespräche meist außerhalb der Öffentlichkeit.
„Ich bin keine traditionelle Christin — und verberge das nicht“
Phillips geht gelassen damit um, dass manche Menschen ihre Religiosität infrage stellen. Offen erklärt sie, dass sie nicht alle traditionellen christlichen Ansichten teilt und unter anderem das Recht auf Selbstbestimmung sowie gleichgeschlechtliche Ehen unterstützt.
Gleichzeitig betont sie, dass Glaube für sie kein Regelwerk ist. Die Beziehung zu Gott versteht sie als persönlichen Weg, der nicht den Erwartungen anderer entsprechen muss. Deshalb wünsche sie sich Akzeptanz statt Verurteilung.
Neue Prioritäten zu Jahresbeginn
Zum Beginn des neuen Jahres beschloss Phillips, der Religion einen größeren Stellenwert in ihrem Leben einzuräumen. Sie räumt ein, diesen Bereich zuvor häufig vernachlässigt zu haben, da Arbeit und Reisen im Vordergrund standen. Nun sei sie bereit, das Tempo bewusst zu drosseln und ihre Prioritäten neu zu ordnen.
Aufgrund häufiger Reisen besucht sie nicht regelmäßig die Kirche, betont jedoch, dass Glaube auch außerhalb eines Gotteshauses gelebt werden könne. Gebet und persönliche spirituelle Praxis begleiten sie unabhängig vom Aufenthaltsort.
Karrierepläne über OnlyFans hinaus

Trotz ihrer Rückkehr zum Glauben plant Phillips keinen abrupten Ausstieg aus ihrer bisherigen Tätigkeit. Gleichzeitig denkt sie über eine berufliche Weiterentwicklung in anderen Bereichen nach. Als mögliche Optionen nennt sie Fernsehen, öffentliche Auftritte sowie eine stärkere Präsenz auf YouTube.
Sie versteht dies als Möglichkeit, weitere Facetten ihrer Persönlichkeit zu zeigen — nicht als Abkehr von ihrer Vergangenheit. Wichtig sei für sie, Raum für Entwicklung und neue Ausdrucksformen zu haben.
Familie und Nähe wieder im Fokus
Phillips legt zudem verstärkt Wert auf ihr persönliches Wohlbefinden. Sie gibt zu, im vergangenen Jahr ihre Familie aufgrund ständiger Reisen und beruflicher Verpflichtungen nur selten gesehen zu haben. Dies habe sie dazu gebracht, über ihre Prioritäten nachzudenken.
Im neuen Jahr möchte sie mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen. Für sie ist dies Teil eines umfassenden Neuanfangs — neben dem Glauben, neuen Plänen und einem bewussteren Umgang mit sich selbst.
Auch im deutschen Fernsehen sorgt ein aktuelles Krimiformat für Aufmerksamkeit – der Tatort „Das jüngste Geißlein“ ist ab sofort in der Mediathek verfügbar.

