Sandra, eine der prägendsten Popstimmen der 1980er Jahre und Interpretin von Hits wie Maria Magdalena und In the Heat of the Night, führt heute ein deutlich ruhigeres Leben, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf t-online.de. Dennoch hat sie ihre Leidenschaft für die Bühne nie verloren — und erzählt, wie sie ihren Alltag inzwischen gestaltet.
In den Achtzigern war Sandra in ganz Europa ein Star: große Bühnen, ausverkaufte Hallen und Spitzenplätze in den Charts gehörten zu ihrem Alltag. Songs wie Maria Magdalena, Everlasting Love oder In the Heat of the Night machten sie zu einer der erfolgreichsten deutschen Pop-Künstlerinnen ihrer Zeit.
Mit etwas Abstand beschreibt sie diese Phase als intensiv, aber zugleich freier als das heutige Leben. Sie vermisst die Zeit ohne Smartphones, ohne permanente Erreichbarkeit und ohne das Gefühl ständiger Ablenkung. Damals gab es echte Pausen — Momente, in denen Stille nicht selten, sondern selbstverständlich war.
Ungebrochene Energie: „Ich habe noch immer denselben Ehrgeiz wie früher“
Trotz der Jahrzehnte spürt Sandra weiterhin eine starke Verbundenheit zu ihrem jüngeren Ich. Sie fühlt die gleiche Energie, den gleichen Ehrgeiz und dieselbe Freude am Auftreten wie zu Beginn ihrer Karriere.
Solange das Publikum ihr treu bleibt und sie selbst sich auf der Bühne wohlfühlt, möchte sie weitermachen. Der Moment, in dem die Lichter angehen und sie vor ihre Fans tritt, bedeutet ihr nach wie vor viel. Für Sandra ist dieser Augenblick ein emotionales Zentrum, das sie seit jeher antreibt.
Ein neues Lebenskapitel: Warum Sandra heute auf Ibiza lebt
Mit 63 Jahren hat sich die Sängerin bewusst für ein ruhigeres Leben entschieden und wohnt inzwischen dauerhaft auf Ibiza. Der mediterrane Rhythmus, die Nähe zur Natur und der Abstand vom hektischen Musikgeschäft geben ihr die Freiheit, selbst zu bestimmen, wie ihre Tage aussehen.
Finanziell fühlt sie sich sicher. Sie spricht offen darüber, dass sie sich im Laufe der Jahre ein stabiles Fundament aufgebaut hat und heute ein komfortables Leben führt. Diese Stabilität erlaubt es ihr, den Alltag auf der Insel zu genießen — ohne Druck, ohne Terminkalender, dafür mit viel Dankbarkeit.
Ehe, Familie und unterschiedliche Ansichten über Geld
Ein prägender Teil ihres Lebens war die Ehe mit Produzent Michael Cretu, mit dem sie von 1988 bis 2008 verheiratet war. Gemeinsam arbeiteten sie an zahlreichen Projekten, und in dieser Zeit wurden ihre Zwillingssöhne Nikita und Sebastian geboren, die inzwischen 30 Jahre alt sind.
Cretu sprach bereits 2010 in der Süddeutschen Zeitung darüber, dass er finanziell gut aufgestellt sei, aber bewusst Maß halten wolle. Besonders wichtig war ihm, seinen Söhnen ein gesundes Verhältnis zu Geld beizubringen. Er erzählte, dass er ihnen gleich am ersten Schultag sagte, sie sollten sich nicht mit dem Reichtum ihres Vaters brüsten.

Gleichzeitig berichtete er, dass er und Sandra unterschiedliche Ansätze im Umgang mit Geld hatten. Während er Zurückhaltung schätzte, liebte sie es, mehr auszugeben. Diese Differenzen prägten ihre gemeinsame Zeit — auch wenn sie heute getrennte Wege gehen, hat jeder von ihnen seinen eigenen Lebensrhythmus gefunden.
Sandra heute: Weniger Bühne, mehr Ruhe — aber dieselbe Leidenschaft
Die Sängerin, die einst die größten Bühnen Europas eroberte, lebt nun deutlich entspannter und bewusster. Ihr aktuelles Leben ist geprägt von Ruhe, klaren Prioritäten und dem Wunsch, die Gegenwart zu genießen. Doch ihre Leidenschaft fürs Singen ist geblieben: Für viele bleibt Sandra ein Symbol der Popkultur der 80er, und sie selbst zeigt, dass man auch nach einem globalen Erfolg einen neuen, ausgewogenen Lebensstil finden kann.
Und während Sandra heute ein neues Kapitel ihres Lebens genießt, sorgt im deutschen Fernsehen ein weiterer Abschied für Aufmerksamkeit, denn bei „Tatort“ Münster steht Mechthild Grossmann nach 23 Jahren vor ihrem letzten Auftritt am 7. Dezember in der ARD.

