Das Unternehmen NVIDIA unterstützte das Start-up Starcloud, das einen Vertrag mit Rendezvous Robotics für die gemeinsame Entwicklung des weltweit ersten orbitalen Rechenzentrums abgeschlossen hat, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf unian.ua. Geplant ist die Schaffung eines Rechenkomplexes mit einer Leistung von 5 Gigawatt, der mit Solarenergie betrieben wird und neuronale Prozesse mit NVIDIA H100 GPUs unterstützt. Dies wird einen neuen Schritt in der Entwicklung der Weltrauminfrastruktur für künstliche Intelligenz darstellen.
Start des Satelliten und Rolle der Roboter
Im Dezember 2025 plant Starcloud den Start eines Satelliten mit einem NVIDIA-Beschleuniger an Bord. Die autonomen Roboter von Rendezvous Robotics, die auf dem MIT Media Lab-Projekt TESSERAE basieren, können sich selbstständig aus einzelnen Modulen – Kacheln mit Batterien, Prozessoren und Magneten – zusammensetzen. Nach dem Start aus der Rakete entfalten sie sich und bilden eine einheitliche Struktur, die bereits in NASA-Prototypen getestet wurde. Dies wird die erste praktische Anwendung dieser Technologie unter realen Bedingungen sein.
Leistung und Umfang des zukünftigen Rechenzentrums
Das zukünftige Weltraum-Rechenzentrum wird mit Solarpanelen und Kühlsystemen mit einer Fläche von etwa 4 Quadratkilometern ausgestattet sein, was 20.000 Mal größer ist als die Fläche der Batterien der ISS. Der Komplex wird genügend Leistung für das Training und die Verarbeitung von KI-Modellen bereitstellen, ohne die Einschränkungen, die irdische Rechenzentren haben, wo das Wachstum der Leistung den Bau neuer Zentren übertrifft und zusätzliche Belastungen für das Ökosystem schafft.
Vorteile der Weltraum-Computing für KI
Der Weltraum bietet unbegrenzten Raum und eine konstante Energiequelle durch die Sonne, was ihn attraktiv für die Skalierung von Rechenkapazitäten macht. Nicht nur Starcloud interessiert sich dafür: Elon Musk kündigte an, dass die neuen Starlink V3-Satelliten ähnliche Aufgaben erfüllen können und eine Bandbreite von bis zu 1 Tbit/s bieten, was neue Möglichkeiten für Berechnungen und Kommunikation im Weltraum eröffnet.
Wir erinnern an den Beitrag über das Gizeh-Museum, dessen Bau mehr als 20 Jahre gedauert hat.

