Gusseisen ist ein Klassiker in der Küche – robust, langlebig und heiß geliebt von Profis wie Hobbyköchen. Doch wie bei vielen Klassikern ranken sich auch hier zahlreiche Mythen, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf tomsguide.com. Der hartnäckigste unter ihnen: Man dürfe Gusseisen niemals mit Spülmittel reinigen. Dabei zeigt sich – dieser Rat ist längst überholt.
Der Chefkoch der Marke STAUB, Paul Bo, erklärt, dass milde Spülmittel für Gusseisen völlig unbedenklich sind. Früher enthielten Reinigungsmittel aggressive Substanzen, die das Schutzpatina zerstörten. Heute sind sie jedoch deutlich schonender, sodass man Gusseisen problemlos mit warmem Wasser und einem milden Spülmittel säubern kann. Wichtig ist nur, keine Scheuermittel oder groben Schwämme zu verwenden, da diese die Oberfläche zerkratzen könnten.
So reinigen Sie Ihre Gusseisenpfanne richtig

Nach dem Kochen sollte die Pfanne leicht abkühlen, bevor Sie sie reinigen. Verwenden Sie dann warmes Wasser, einen Tropfen Spülmittel und ein weiches Tuch oder einen Schwamm. So entfernen Sie Essensreste gründlich, ohne die Oberfläche zu beschädigen.
Was Sie niemals tun sollten, ist das Einweichen der Pfanne in Wasser. Gusseisen reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit – es kann rosten und an Qualität verlieren. Deshalb gilt: Nach dem Spülen immer gründlich abtrocknen und anschließend eine dünne Schicht neutralen Öls auftragen, um die Schutzschicht zu erhalten.

Die wichtigste Regel bei Gusseisen
Wasser ist der größte Feind von Gusseisen. Selbst kleine Mengen, die auf der Oberfläche zurückbleiben, können Rost verursachen. Deshalb sollten Sie Ihr Gusseisen stets von Hand spülen, sofort trocknen und mit Öl pflegen. So bleibt es über viele Jahre hinweg in perfektem Zustand – ganz wie am ersten Tag.
Lesen Sie auch, wie Sie Apfelbäume richtig schneiden, um jedes Jahr eine reiche Ernte zu erzielen.

