Ein unerwarteter geomagnetischer Sturm der Stärke G3 traf die Erde in der Nacht zum 5. November und verursachte Störungen in der Kommunikation und in technischen Systemen in mehreren Regionen der Welt, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf swpc.noaa.gov. Nach Angaben der US-amerikanischen Nationalen Ozean- und Atmosphärenbehörde (NOAA) übertraf die Stärke des Sturms die ursprünglichen Prognosen, und seine Auswirkungen könnten noch mehrere Tage anhalten.
Fachleute erklären, dass die plötzliche Verstärkung durch die Wechselwirkung zweier Phänomene verursacht wurde – eines koronalen Massenauswurfs (CME), der die Erde schneller erreichte als erwartet, und eines verbleibenden Stroms des hochgeschwindigen Sonnenwinds. Diese doppelte Wirkung löste magnetische Schwankungen aus, die helle Polarlichter sogar in mittleren Breiten verursachten – in Kanada, Skandinavien und im Norden der USA.
NOAA warnt vor neuen Stürmen

Wissenschaftler der NOAA haben bereits einen weiteren Sonnenausbruch der Klasse M7.4 registriert, der am 5. November stattfand. Er verursachte einen neuen, starken koronalen Massenauswurf, der sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1400 km/s bewegt. Prognosen zufolge könnte dieser Plasmastrom die Erde bereits am späten Abend des 6. November oder am Morgen des 7. November erreichen und eine neue Welle geomagnetischer Stürme auslösen.
Die NOAA hat eine Warnung vor der Möglichkeit eines starken Sturms der Stärke G3 innerhalb der nächsten 24–48 Stunden herausgegeben. Das bedeutet, dass das Magnetfeld des Planeten erheblich gestört sein wird, was die Funktion von Satelliten, GPS-Systemen, Funkkommunikation und Stromnetzen in einigen Ländern beeinträchtigen kann.
Folgen und mögliche Risiken
Experten betonen, dass solche Stürme ein natürliches Phänomen sind, ihre Häufigkeit und Intensität jedoch während des Sonnenmaximums zunimmt, das für das Jahr 2025 erwartet wird. Deshalb zieht die derzeitige Sonnenaktivität die erhöhte Aufmerksamkeit von Wissenschaftlern und technischen Diensten weltweit auf sich.
Trotz möglicher Risiken für technologische Systeme sind solche Ereignisse für die meisten Menschen ungefährlich. Das spektakulärste Phänomen bleiben die Polarlichter, die derzeit sogar in Regionen beobachtet werden können, in denen sie normalerweise selten sind.
Während Wissenschaftler die Auswirkungen der Sonnenaktivität erforschen, arbeiten andere Teams an bahnbrechenden Entdeckungen – etwa an einem neuen Gel, das Karies endgültig besiegen könnte.

