Russische Truppen setzen weiterhin neue Luftfahrtsmunitionen auf Probe, deren Reichweite nach Experteneinschätzung bis zu 200 Kilometer betragen könnte, berichtet osteopathisch-leben.de unter Berufung auf KYIV24. Dies stellt eine potenzielle Bedrohung für Objekte im Gebiet Kiew dar, obwohl das Risiko für die Stadt Kiew selbst deutlich geringer bleibt. Der Analyst Vadim Kushnikov hat die jüngsten Abschüsse der Russen im Detail analysiert, insbesondere die in der Region Poltawa und in der Stadt Losowa in der Region Charkiw.
„Wenn man die neuesten Entwicklungen bewertet, die derzeit in Poltawa und in Losowa getestet werden, kann man davon ausgehen, dass die Reichweite der Munition tatsächlich bis zu 200 Kilometer betragen wird“, erklärte der Experte. Er fügte hinzu, dass ähnliche Reichweitenschätzungen auch von Vertretern der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine vorlagen. Kushnikov analysierte die potenzielle Bedrohung für die Region Kiew durch die neuen Luftfahrtsmunitionen OMPB-5 und ODOPB-5R.
„Bezüglich der Region Kiew sehen wir, dass einzelne Objekte sich im Risikobereich und in Reichweite der neuen Luftfahrtsmunitionen befinden könnten“, betonte der Experte. Gleichzeitig sieht die Situation für die Hauptstadt aufgrund der größeren Entfernung zur russischen Grenze etwas besser aus. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit eines effektiven Einsatzes der neuen Waffen direkt gegen Kiew.
„Für die Stadt Kiew selbst sind die Distanzen größer, daher sind die Chancen für einen effektiven und erfolgreichen Einsatz dieser Munition geringer“, fasste Kushnikov zusammen. Zur Erinnerung: Zuvor hatten die russischen Besatzer ihre gelenkten Luftbomben modernisiert und mit Raketentriebwerken ausgestattet. Dadurch können sie bis zu 150 km überwinden, und erstmals wurden solche Munitionen am 24. Oktober eingesetzt, wobei sie einen Schlag auf die Region Odessa verübten.
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